White Power
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Die White Power Bewegung entstand in den Vereinigten Staaten und im Großbritannien der Siebziger Jahre - ein Jahrzehnt, in dem sich, genau eine Generation nach dem Zweiten Weltkrieg, die ersten Bewusstseinsregungen der Bevölkerung bemerkbar machten: Vielleicht haben wir uns durch den großen demokratischen Kreuzzug in Europa ins eigene Fleisch geschnitten? Aus dieser Überlegung entstand die moderne 'White Power' Organisation, die Aspekte des KKK, des Nationalsozialismus und radikal-konservative, ethnisch-soziale Rhetorik miteinander verbindet, um eine Einheit zu schaffen, die sich nach der 'Black Power' Bewegung der Sechziger gestaltet. Darin liegt auch ihr fundamentales Problem: Sie ist nichts weiter als eine weitere Partisanenbewegung, die politische Macht begehrt und keinen wirklichen Ansatz, der das Problem auf ganzer Ebene lösen würde, anbietet.

Die übliche White Power Rhetorik lautet wie folgt: Die weiße Rasse ist den nicht-weißen Rassen überlegen - deshalb müssen sich alle Weißen zusammenschließen und alle anderen ausschließen. Generell endet hier der Ideenstrang, von Homosexuellen und Juden (die mittlerweile so weiß wie die meisten Süd- oder Osteuropäer sind) abgesehen. Bewegungen wie diese versuchen ihre Ansichten durch wissenschaftliche und soziologische Forschung zu rechtfertigen und weisen oft auf die hohen Raten von Verbrechen, Krankheit, Armut, Analphabetismus und die niedrigen IQ Werte anderer Gruppen, wie etwa Afroamerikaner, hin (Juden hält man zwar für intelligent, doch sie werden aufgrund der ihnen unterstellten Absichten verurteilt). Bewegungen wie diese gewinnen an Macht und müssen mit allen erdenklichen Mitteln bekämpft werden.

Ihr erster Fehler ist, dass sie den Ursprung aller weißen Probleme nicht erkennen: Dass es unter ihnen selbst viele minderwertige Menschen gibt. Diese zeugen nämlich nicht nur ähnliche Nachkommen, sondern haben die einstig komplexe Gesellschaft so simplifiziert, dass sie nun minderwertige Menschen belohnt: Diese papierschiebenden Untermenschen, die bürokratische, sinnlose und faule Jobs übernehmen und damit zufrieden sind, Akten zu stapeln und sich gedankenlos starren Regeln unterzuordnen; das ist der Establishment-Mensch; ob er schwarz, weiß, Chinese, oder vom Planeten Xerxon ist, spielt keine Rolle. Die Geisteshaltung, mit einem belang- und sinnlosen Leben zufrieden zu sein, hat in einer zerfallenden Gesellschaft die Ausbreitung von Minderwertigkeit zur Folge, denn nur ein strohdummer Untermensch könnte so ein Leben für akzeptabel oder begehrenswert halten. Millionen Menschen haben jedoch solche Leben: Vom verklemmten weißen Schwächling der Fünfziger Jahre bis zum modernen multikulturellen Bürokrat; nichts hat sich geändert, denn die Stellen, die diese Menschen einnehmen, verlangen nichts weiter als Gehorsam und ein minimales Denkvermögen. Sie sprechen die Minderwertigen aller Rassen an.

Weiße Menschen müssen diesen Verfall schon seit Jahrhunderten ertragen und mit jedem Jahr gewinnt dieser Prozess mehr an Übergewicht. Ob es die Hinrichtung von Adeligen während der Französischen Revolution, oder die Zerstörung der letzten unabhängigen Aristokratie in Amerika während des Bürgerkriegs war, sind weiße Menschen seit langem im 'Kannibalen-Modus', indem sie den Arbeitern, den unzufriedenen und den faulen, vorstädtischen 'Aktivisten' Macht geben, die für komplexe Probleme eine einzige schuldige Gruppe finden: Die Elite. Man sagt uns schon seit Jahrhunderten, dass die Elite uns manipulieren und nur Probleme verursachen ... Die Lösung muss die Absetzung der Elite und die Regierung des Volks sein! Oh wundervoller Tag ... doch die Probleme sind bis heute geblieben. Glücklicherweise hat der weiße Mensch heutzutage die Aufmerksamkeitsspanne einer Stechmücke und merkt es nicht einmal. Folglich sinkt die Qualität der Bevölkerung immer mehr ins Bodenlose.

Die Technologisierung der weißen Gesellschaften treibt diesen Prozess voran. Von Gewehren bis Computern gibt die Technologie einen Menschen, dessen höchste Lebensaufgabe es sein sollte, Rüben zu ernten, die Fähigkeit, einen Genie zu ermorden, oder hunderttausende Mailboxen zu spammen. Aber es ist doch sein Recht, ein Computer zu besitzen und ein Einkommen zu haben! Wir haben doch kein Recht, das zu kritisieren! Es ist jedoch auch das Recht des Individuums, Pornofilme zu drehen, fehlerhafte Produkte zu verkaufen, Fernsehprediger zu werden und Berge von Müll zu produzieren. Doch stärken diese Handlungen die Gesellschaft, oder schwächen sie sie? Ah, sie schwächen sie; und was ist, wenn sie eine Million Mal wiederholt werden? Dann schwächen sie die Gesellschaft beträchtlich. Wenn man heutzutage weiße Gesellschaften betrachtet, kann man die 'weiße Rasse' unmöglich für überlegen halten, denn die durchschnittliche weiße Gesellschaft ist ein Durcheinander: Schwachsinnige Bürokraten, durchtriebene Marktexperten, die alltäglichen schlampigen, fetten und vergesslichen Menschen, nörgelnder Nachwuchs und untreue Ehepartner. Die Erkenntnis, dass solche Gesellschaften mit sich selbst im Krieg sind, kommt noch hinzu. Die eine Seite kreischt für die unterprivilegierte Masse, die andere schreit nach Industrie. Wo ist der Plan für Besserung? Oder gar eine Lösung für Probleme wie endlose Autobahnen, Umweltverschmutzung, verrottende Städte, öffentliche Ignoranz und Idioten in Machtpositionen?

Während White Power Bewegungen gerne glauben würden, dass eines Tages, als der weiße Mann am schlafen war, eine Horde von Juden und Schwarze durch die Hintertür eingebrochen sind, seine Frau vergewaltigt, seine Kinder mit 'Rap' und 'Crunk' Musik indoktriniert, die Städte zu AIDS-verseuchten Kriegsgebieten gemacht und die Verwaltung übernommen haben, sieht die historische Wahrheit anders aus: Weiße Menschen haben sie eingeladen; weiße Menschen haben aus der 'authentischen' Musik der Unterdrückten Profit geschlagen; weiße Menschen haben, indem sie ständig gegeneinander kämpfen, keine andere Richtung entwickelt, die mit Profitgier, städtische Verwesung und sogar Gewalt konkurrieren kann (denn Gewalt hat ein eigenes Produktspektrum, von Pfefferspray bis zu elektrischen Toren, und ist deshalb für die Ökonomie profitabel, auch wenn die gesellschaftlichen Kosten uns alle betreffen). White Power Bewegungen sind, statt nützlich zu sein, destruktiv, denn sie verleugnen die eigentlichen Ursachen weißer Probleme. Man kann die Schuld den Schwarzen, Juden und Homosexuellen bis zum Ende dieser Gesellschaft zuschieben, doch die Probleme kommen von innen.

White Power Bewegungen haben einfache Dogmen: "Wenn es weiß ist, dann ist es richtig" und der Gedanke, dass die Gesellschaft 'wieder' gut wird, wenn alle Nicht-weißen ausgeschlossen werden. Sie wenden sich an die Symptome, nicht an die Probleme. Sie vernachlässigen auch fast alle anderen wichtigen Themen außer Rasse. Es ist, als ob sie bloß Provokateure und nicht politisch denkende Menschen wären - hier, um uns mit einem schnellen und abstoßenden Vorschlag zu treffen, um dann über das allgemeine Unbehagen über ihren Unmut lachend in Bedeutungslosigkeit zu versinken. In dieser Hinsicht sind sie nicht alleine, denn fast jede Gruppe mit speziellen Interessen, sei es Umweltschützer, Pro-Life oder gar Black Power Bewegungen, fällt in diese Kategorie; es könnte am Versagen unseres politischen Systems, das jede Entscheidungsfindung schwierig macht, liegen, dass alle politischen Bewegungen zur ihrer äußersten Einfachheit und einem singulären Fokus reduziert werden müssen. Doch was würde passieren, wenn alle Nicht-weißen morgen sterben würden? Die grundsätzlichen Probleme der Weißen würden bestehen bleiben.

Wir können diese Probleme auf zwei Ursachen beschränken:

(1) Die Vorherrschaft von minderwertigen Weißen (2) Die weißen Gesellschaften in der Zange eines wahnsinnigen Zivilisationsentwurfs

Den ersten Punkt ansprechend, müssen wir das Problem aus folgendem Blickwinkel betrachten: Nicht alles Kaukasische ist gleich. Jede Gesellschaft, egal wie schön sie ist, produziert destruktive und dumme Menschen; das ist das Wesen genetischer Rekombination und Umwelteinflüssen. Wenn man ein Kornfeld säht, muss man die schwachen und minderwertigen Pflanzen, die keine günstigen Attribute aufweisen, aussortieren. Jede Generation bringt sowohl einige große Menschen, als auch einige schwache - minderwertige - hervor. Wenn eine Kultur es durchsetzen kann, dass sich die großen Menschen mehr als die schwachen fortpflanzen, verbessert es ihren allgemeinen Standard. Wenn nicht - Niedergang. Und was ist aus weißer Kultur geworden? Man hat die Aristokratie abgesetzt und universelle Rechte garantiert. Diese Handlung stellt die Entscheidungen und die Eigenschaften des Individuums außerhalb der Kritik. Es ist entweder illegal, oder amoralisch, oder eine Kombination aus beiden, Menschen zu diskriminieren, weil sie dumm, korrupt, ekelhaft, hässlich, pervers, usw. sind. Dies führt zu einer Umkehrung der Gleichung von gesunden Gesellschaften und erklärt wieso weiße Gesellschaften nicht mehr Beethovens und Shakespeares, sondern Britney Spears und Ann Coulters produzieren.

Wenn wir das zweite Problem weißer Gesellschaften, die nicht von White Power Organisationen anerkannt werden, betrachten, dann offenbart sich uns eine komplexe Situation: Was ist der ideale Entwurf einer Gesellschaft? Wenn wir klar denken, würden wir vielleicht folgendes sagen:

(a) Die Führung der dazu Fähigen: Geniehafte Intelligenz, gewissenhafte Anwendung, einfühlsames Verständnis, aber mit der Begabung, das ganze Bild und nicht nur die im Konflikt stehenden Forderungen von Individuen zu sehen.

(b) Sie müllt ihre Umwelt nicht durch rücksichtslose Industrie und Überbevölkerung zu (die gefährlichste Bedrohung für die Umwelt ist das übermäßige Nutzen von Land, denn mit ausreichend natürlich bewachsenem Land, das unsere Verschmutzung absorbiert, verarbeitet und durch Sauerstoffproduktion entgegenwirkt, kann sie mit uns gut auskommen - doch wenn wir das meiste Land, sei es mit Farmen oder mit Fabriken, besetzen, zerstören wir diese natürliche, die Menschheit stützende Struktur).

(c) Sie stellt gesunde Werte wie Kreativität, Nüchternheit, sexuelle Selektivität, eheliche Treue, Heldentum und Transzendenz über temporäre Freuden wie körperliche Befriedigung, Machtgewinn, oder das Ausleben emotionaler Sehnsüchte (Rache, Hass, Beliebtheitsstreben).

(d) Sie gibt jeden von uns einen festen Platz in der Gesellschaft, von dem aus wir einen sinnvollen Beitrag leisten können, und stellt uns die übrige Zeit zur Verfügung. Der Durchschnittsmensch arbeitet acht bis zehn Stunden und pendelt zweimal am Tag; das gibt ihm vier bis sechs Stunden, die er damit verbringen kann, Rechnungen zu bezahlen, mit Dienstleistern zu feilschen, Reparaturen am Haus durchzuführen, Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen, usw. Wochenenden bestehen für viele Menschen aus einem Tag, an dem sie Besorgungen machen, und einem Tag, an dem sie sich ausruhen - zwischendurch auch mit ein oder zwei vergnüglichen Nächten. Somit fehlt die Zeit, in der man sich mit ruhigem Gemüt und Zuneigung der Familie, den Freunden, oder der Gesellschaft in einer sinnvollen Weise widmen kann; stattdessen bekommen wir bloß flüchtige Eindrücke und, weil der Mensch ständig müde ist, viel Fernsehen.

(e) Sie schafft höherentwickelte Kultur, Wissenschaft, Kunst und Helden.

(f) Sie belohnt die Tüchtigen und stellt das evolutionäre Aussterben von verbrecherischen, verdorbenen, dummen, hässlichen und kleingeistigen Menschen sicher.

In weiße Gesellschaften mangelt es seit Jahrhunderten an all diesen Dingen. Bis wir diese Wurzeln des Problems entfernen können, werden alle Symptome bleiben, auch wenn alle Nicht-weißen durch Massenmord entfernt werden würden (was schade wäre, wenn man bedenkt, dass die meisten als Gastarbeiter eingeladen wurden und den unschuldigen Gedanken eines 'besseren' Lebens gefolgt sind, auch wenn sie wirklich nur größeren Reichtum und Technologie bedeutet). Unser Problem ist, dass sich unsere Bevölkerungen nicht auf eine sinnvolle Verfahrensweise einigen können, da sie mit ihrem individuellen Streben nach Vergnügen, Reichtum und Komfort zu beschäftigt sind. Wir werden von minderwertigen (weißen) Menschen getrennt und umzingelt. White Power Organisationen ignorieren diese Realität und ziehen es vor, uns auf die sinnlose Verfolgung von Nicht-weißen einzustimmen, damit weiße Privilegien die Probleme unserer Gesellschaft überschatten können. Diese Handlungsweise vernachlässigt nicht nur die Problematik, sondern fördert sie, indem sie eine Placebo-Lösung anbietet.

November 14, 2006

Our gratitude to "1191.4814.5102" for this translation.


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