Arbeit macht frei
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Während wir täglich rhetorische Phrasen über "Iraqi Freedom", den gegenwärtigen jüdisch- christlichen Dschihad gegen muslimische Nationalisten hören, erfreuen wir uns jeden Tag an dem Bewusstsein, dass wir frei sind. Wir benutzen einen großen Teil unserer Medien dazu, uns darüber zu beklagen, wie grausam doch die Nazis waren, indem sie nicht nur all die Juden vergast haben, sondern auch noch den höhnischen Spruch "Arbeit macht frei" über den Toren ihrer Konzentrationslager anbrachten. Das amerikanische Volk, aufgebläht von Mikrowellenessen und ständiger Berieselung mit moralisierendem und emotionalem Fernsehen a la Jerry Bruckheimers "CSI", reagiert auf die ihm beigebrachte Art, wenn es mit dem roten Tuch Nazis konfrontiert wird, und schreit jeglichen Verdacht, dass die Nazis nicht böse waren, gnadenlos nieder.

Trotzdem finden dieselben Menschen nichts dabei, jeden Morgen aufzustehen, eine halbe Stunde damit zu verbringen, sich zur Arbeit fertig zu machen, eine Stunde lang zur Arbeit zu fahren, dort zehn Stunden zu bleiben und schließlich nach Hause zu kommen, zu erschöpft um noch etwas anderes zu tun als fernzusehen und Essen aus der Mikrowelle zu essen. Ist das "frei"?

Lasst mich etwas erklären. Der beste Weg, ein Produkt zu verkaufen, ist es, eine große Angst zu erzeugen und dann zu versprechen, dass das Produkt in der Lage ist, den Grund dieser Angst zu beseitigen. Es genügt nicht zu sagen, dass Küchenschaben im Haus sind- man muss behaupten, dass Küchenschaben Kabel fressen und so Kurzschlüsse verursachen können, welche wiederum Brände auslösen können. Ähnlich wie in den 1980ern, als sie die Leute überredeten, hochentwickelte elektrische Hardware zu kaufen, weil sie ihnen einredeten, "ein Blitzschlag in der Nachbarschaft" könnte sämtliche Computer der Gegend zerstören und jeden einzelnen damit Tausende kosten. Eine etwas subtilere Variante ist es, zu beschreiben wie eine Art von Abzocke funktioniert, und dann die eigene Abzocke als Ersatz für die erstgenannte anzubieten. Auf diese Art entkommt der Konsument der Abzocke nie, aber er glaubt er hätte es getan, und das gibt ihm die Überzeugung "Ich bin so klug", welche ihn davon abhält, sich etwas ausführlicher mit den Fakten zu beschäftigen.

Genauso funtioniert heute die westlichen Welt. Während man von der neurotischen und emotionalen Rhetorik des Imperiums abgelenkt wird, wird man versklavt, und schließlich dazu gebracht, diese Sklaverei zu lieben, indem man eingetrichtert bekommt, wie schön es ist, "frei" zu sein und wie klug man doch ist, dass man die "Freiheit" gewählt hat. Auf diese Weise betrogen, sieht man das, wovon die TV- Netzwerke wollen, dass man es sieht, liest, wovon die Mediennetzwerke wollen, dass es gelesen wird, sieht die Filme, für welche die Unterhaltungsindustrie Werbefläche verkauft, und blökt das Dogma, welches man von der Regierung vorgebetet bekommt. Aber da man die Wahl hat, verdient man die Sklaverei, welche man auch immer von ihnen gereicht bekommt. Und selbst das ist ein strittiger Punkt, weil man seine Zeit bereits absitzt.

May 29, 2007

Our gratitude to "Fenris" for this translation.


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