21. Februar 2008
Satire: Rauchen für mehr Natur
Rauchen für mehr Natur
Die WHO hat brisante Fakten veröffentlicht; im 20. Jahrhundert wurden 100 Millionen Menschen gezählt, deren Tod mit Tabak in Verbindung stand. Zur Zeit sterben circa 5,4 Millionen Menschen jedes Jahr an den Folgen von Tabakkonsum.
2030 wird es 8 Millionen Tote geben. Es werden bis 2100 sage und schreibe eine Milliarde Menschen an den Folgen von Tabakkonsum sterben.
Und dann wird endlich alles besser!
Der Mensch ist bekannt dafür, seine Umwelt durch Veränderung und Einwirkung erträglicher machen zu wollen. Bei dem Versuch scheitert er kläglich, speist er seine eigene Degenerierung mit der Zerstörung der Umwelt - schliesslich ist das ja seine Würde und Freiheit, er hat jedes Recht dazu. Ein Aspekt dieses Problems ist die Überbevölkerung - Erfindungen wie Heroin und Aids steuern dem nur unscheinbar entgegen. Eine wesentlich sichere Populationskontrolle wäre: Das Rauchen!

Nicht alle Menschen sind so vernünftig, dass sie von sich aus rauchen. Aus diesem Grund ist es notwendig, Kinder mit Nikotin großzuziehen, damit ein ökologieverträgliches Frühableben gewährleistet wird. Der Rest, die unbelehrbaren Nichtraucher, wird erschossen. Das Resultat ist eine selbstregulierende Gesellschaft mit einer kettenrauchenden, gesunden Elite.
Experten haben eruiert, dass durch diese Nikotinkratie erfolgreich 50 Hektar Regenwald pro Minute eingespart werden. Da Nikotin tendenziell giftig ist, wird ein erfrischender Selektionsdruck auf Flora und Fauna ausgeübt. Das Resultat ist eine förmlich aufblühende Evolution und mehr Natur. Kritiker entgegnen, dass der enstehende Qualm für die Atmosphäre schädlich sei. Diese Kritik kann leicht beiseite gewischt werden, wenn man ein gutes Fernsehprogramm aufbieten kann.
China hat bereits Interesse angemeldet; Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Erdogan haben sich bereits geeinigt, Tabak für Deutsche kostenlos anzubieten, um der Integration unter die Arme zu greifen. Uns steht ein goldenes Zeitalter bevor.
Wigr
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