03. Februar 2008
Und noch eine Hiobsbotschaft
U.N. specialists estimate 60 acres of tropical forest are felled worldwide every minute, up from 50 a generation back. And the fears have changed.
Experts still warn of extinction of animal and plant life, of the loss of forest peoples' livelihoods, of soil erosion and other damage. But scientists today worry urgently about something else: the fateful feedback link of trees and climate.
Global warming is expected to dry up and kill off vast tracts of rain forest, and dying forests will feed global warming.
"If we lose forests, we lose the fight against climate change," declared more than 300 scientists, conservation groups, religious leaders and others in an appeal for action at December's climate conference in Bali, Indonesia.
Weniger Regenwald ist Symptom und Ursache. Nach wie vor, es ändert sich nichts, und mittlerweile bedarf ein intelligenter Mensch über einige Willenskraft, um bei den alltäglichen Hiobsbotschaften ökologischer und kultureller Art nicht zu verzweifeln. Unsere Epoche ist eine düstere, ich sehe schwarz - doch ausreichen tut das freilich nicht. Wie in der letzten Nachricht erwähnt, reicht es scheinbar nicht mehr aus, irgendwelche indoktrinierten Narren erreichen und überzeugen zu wollen - man muss sie am Entscheiden und Handeln hindern, sprich, am Fehlurteilen und Ausbeuten. Da jedoch unsere Gesellschaftsordnung auf dieser speziellen Art Entscheidungsfindung (sprich erneut: Rücksichtslose Gewinnmaximierung, Egozentrismus, Anthropozentrismus) beruht, wird das ganze nicht "einfach", aber notwendig. Lasst ungewollte Sachverhalte nicht mehr ruhen, erwähnt sie öffentlich, verurteilt die Mentalität, die zu ihnen führt. Organisiert euch, nehmt Führungspositionen ein; Hauptsache ist jedoch, sich nicht mehr in Relativismus, übertriebener Toleranz und überindividualistischem Hedonismus zu suhlen. Fordert das von anderen, was ihr von euch fordert und geht keine Kompromisse mehr ein.
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