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02. November 2008

Dresdner Elbtal bald kein Weltkulturerbe mehr

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Ein geplanter Brückenbau durch das Elbtal veranlasste die UNESCO Dresden mit der Streichung seines Titels als Weltkulturerbe zu drohen. Offenbar umsonst. Der Kompromiss in Form eines Tunnels wurde vom Gericht abgelehnt.
Die Naturschutzverbände hatten sich gegen den Planfeststellungsbeschluss für den Brückenbau gewandt und Verstöße gegen das europäische Naturschutzrecht bemängelt. Die Verbände hatten vor Gericht beklagt, dass durch den Brückenbau unter anderem der Lebensraum der seltenen Fledermausart Kleine Hufeisennase bedroht wird.

..., dass die nachträglichen Änderungen an der Planfeststellung dazu dienen, die Eingriffe in die Natur zu minimieren und dauerhafte Schäden zu vermeiden. So habe man das Beleuchtungskonzept für die Brücke geändert. In "potentiellen Flugzeiten der Kleinen Hufeisennase" gelte Tempo 30.
Quelle
Kulturerhalt & Naturschutz < Technischer "Fortschritt" & Utilitarismus. Der bürokratische Nonsens dient als offizieller "Kompromiss" um den Anschein zu erwecken, sich doch für die Belange der Natur zu interessieren und die Kritiker ruhig zu stellen. Ohne Kritiker hätte es nichteinmal den bürokratischen Nonsens gegeben.
Rose


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