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28. Oktober 2008

Warum das "Wunder" in Marxloh funktioniert

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Die größte Moschee Deutschlands ist in Marxloh eingeweiht worden.

Politiker, Kirchenvertreter und der Vorstand der Moscheegemeinde sind sich einig: Die Moschee ist ein positives Beispiel von Integration. Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) fordert auf der Bühne: "Wir brauchen mehr Moscheen in diesem Land, aber nicht in den Hinterhöfen, sondern sichtbar, erkennbar." Und der Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland sagt, dass Duisburg diesen Integrationsprozess gut bewältigt habe. Alle Redner loben unisono das, was die Moschee in Duisburg von den vielen anderen Bauvorhaben muslimischer Gemeinden in Deutschland unterscheidet: das Phänomen, dass in Duisburg alles friedlich zugegangen ist. Quelle

Daß Proteste ausbleiben verwundert nur schwer, wenn man sich die Ausländerquoten Marxlohs anschaut. Laut Wikipedia, also den geschönten Statistiken, aus denen garantiert Ausländer mit deutschem Pass rausfallen, waren Ende 2006 34% der dortigen Bewohner Ausländer. Wer der Einwohner traut sich dort schon zu protestieren, denn sie sind ja beinahe schon die Minderheit. Die deutschen Politiker sind wieder einen Schritt weiter gegangen. Integration ist nichtmehr Anpassung der Werte, sondern das Hinnehmen und Übernehmen der anderen Kulturen.
Harm Wulf


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