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03. September 2008

Unzufriedenheit im Berufsleben steigt

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Immer mehr Menschen sind unzufrieden mit ihrer Arbeit.

Nearly half of workers, or 42%, questioned believe they are now worse off because their pay has not kept pace with the rising cost of living. And nearly a third, or 31%, feel they do not get the same pay as people doing similar jobs for other organisations. But the commonest complaint concerns workloads, with 46% saying the amount of work asked of them has risen. This, in turn, is linked to an increase in both stress levels (39%) and working hours (23%). Quelle

Es wird natürlich in dem Artikel versucht, den Fokus auf das Einkommen zu legen, als könnte man mit Geld sein Seelenheil erkaufen, aber die Probleme liegen doch viel tiefgründiger. Insbesondere stupide Arbeiten, das Fertigen von Kleinteilen mit Stückzahlen in Millionenhöhe, wovon man auch eigentlich garnicht so genau weiß, wofür die denn überhaupt alle gebraucht werden. Schlechte Arbeitsverhältnisse, denn jeder will nur seine 8 (meistens mehr) Stunden hinter sich bringen, um zu Hause die selbe Zeit an Freizeit zu nutzen, also die Dinge, die jemandem Spaß machen, wie fernsehen, trinken, essen, rauchen und sitzen. Nachdem man dann die letzten 8 Stunden des Tages für den Schlaf verwendet hat geht es wieder von vorne los. Auf der Arbeit ist man mit den Gedanken allein und hat viel Zeit darüber nachzudenken, wie unsicher dieser Job doch ist, denn mental gefordert wird man keineswegs. Sisyphosarbeit ist nicht nur anstrengend, sondern vor allem sinnlos und so ist eine innere Leere unvermeidbar. Offensichtlich war es für die antiken Dichter, da der Tartaros noch unter dem Reich des Hades liegt, die größte nur vorstellbare Bestrafung an einem dunklen Platz, mutterseelenallein eine stupide Arbeit zu errichten. Ob da eine gewisse Verbindung zum eigenen Berufsleben besteht, muss wohl jeder für sich selbst beurteilen.
Harm Wulf


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